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Der Cane de Pastore Maremmano Abruzzese in Thüringen zum Herdenschutz.

Als mir vor vielen Jahren eine Bekannte , die mit einem Bauern in den Abruzzen lebt, von ihren weißen Herdenschutzhunden erzählte, die zum einen Bären und Wölfe aus ihren Herden vertrieben, zum anderen aber freundlich zur Familie und auch den Gästen waren, faszinierte es mich, wie eine Geschichte aus einer anderen Welt. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt nicht im Traum, daß dies etwas mit meiner Landwirtschaft und meinen Tieren zu tun haben könnte. Als Hunde lebten damals wie auch heute meine Altdeutschen Schafpudel mit uns auf dem Hof und an Herdenschutz nicht zu denken. Doch heute nach der Jahrtausendwende nun plötzlich eine andere Realität. Die Wölfe aus den Märchen werden wieder real und auch andere Beutegreifer des Naturschutzes wie Kolkraben und Luchse sind in Thüringen vermehrt zu finden. Als nun im Jahr 2015 die Hälfte meiner Wollschweinferkel den Kolkraben zum Opfer fielen und mir die Behörden sagten, die stehen leider unter Naturschutz, erinnerte ich mich an die Bekannte mit ihren weißen Hunden.

Ich begab mich also auf die Suche nach diesen und telefonierte auch zuvor noch mal ausgiebig nach Italien.

Da unter dem Begriff Maremmano in Deutschland und auch in Italien viel angeboten wird, wurde ich sehr skeptisch und wählerisch.

Ich kaufte nach Monate langem Suchen, Rumreisen und Beobachten von Ausstellungen zwei junge Hündinnen, von kräftiger Statur und guter Abstammung. Ein halbes Jahr später fand ich dann aus einer italienischen Arbeitslinienzucht noch einen Rüden der die Zukunft meiner Hunde bilden soll.

Somit ist ein züchterische Anfang gelegt. Jetzt gab es natürlich tausende Fragen zu Erziehung und (nicht) Ausbildung.